„Die Tribute von Panem X – Das Lied von Vogel und Schlange“ von Suzanne Collins

© Lea Gottschalk
abgebildetes Buchcover: Verlagsgruppe Oetinger Service GmbH

Auch der berüchtigte Präsident Snow war mal ein junger, aufstrebender Mann

Genre: Dystopie
Verlag: Oetinger
Erscheinungsdatum: 19.05.2020
Preis: 26,00 €

Inhalt:

Coriolanus Snow gehört zu den alteingesessenen Familien im Kapitol. Doch während des Kriegs hat er viel verloren, sodass er nur noch nach außen den Schein wahren kann. Währenddessen versucht er mit seiner Cousine Tigris und seiner Großmutter, genügend Essen zum Überleben zu erhalten. Um nach seinem Abschluss an der Akademie die Möglichkeit zu haben, an der Universität zu studieren, muss er mit seinen Leistungen überzeugen. Und eigentlich benötigt er dafür auch noch ein Vollstipendium. Da kommen die 10. Hungerspiele gerade richtig. Zum ersten Mal werden den Tributen Mentoren an die Seite gestellt und Coriolanus ist einer davon. Doch ausgerechnet er wird dem Mädchen aus Distrikt 12, Lucy Gray Baird, zugeteilt. Mit seinen Ideen reift er nicht nur das Konzept der Hungerspiele weiter aus, sondern beginnt auch, die Regeln des Spiels zu umgehen, was nicht nur das Leben seines Tributes, sondern auch sein eigenes in Gefahr bringt.

Bewertung:

„Tribute von Panem“ habe ich das erste Mal während meiner Schulzeit gelesen und war von Beginn an begeistert! Auch die Filme haben mich total überzeugt. Daher habe ich mich auch sehr gefreut, als das Prequel zur Panem-Reihe angekündigt wurde. Präsident Snow ist in den Büchern eine undurchschaubare Persönlichkeit, umso spannender ist sicherlich auch seine Kindheit.

Von Anfang an habe ich begonnen, mit Coriolanus zu sympathisieren, obwohl ich das eigentlich überhaupt nicht wollte. Aber der Junge, der in „Panem X“ beschrieben wird, ist so ganz anders als der von Grund auf böse Präsident Snow, den man in der Panem-Reihe kennenlernt. Natürlich ist er auch schon in jungen Jahren bestrebt, es weit zu bringen, aber er weiß, wie es ist, alles zu verlieren und schätzt auch die kleinen Dinge des Lebens.

Als klar wurde, dass er der Mentor des Mädchens aus Distrikt 12 wird, bin ich davon ausgegangen, dass Lucy die Spiele auf keinen Fall gewinnen kann, schließlich gab es vor Katniss und Peeta keine Gewinner aus Distrikt 12. Das hat für mich bis zum Ende auch nicht wirklich Sinn gemacht. Überraschend fand ich auch, dass Coriolanus und Lucy sich so angenähert und gut verstanden haben, was aber deutlich macht, dass Coriolanus in seiner Jugend kein „schlechter Kerl“ war.

Das Ende kam für mich sehr plötzlich und ist auch nicht wirklich nachvollziehbar, vor allem, weil Coriolanus scheinbar keine Probleme damit hat, Lucy zurückzulassen, obwohl er ihr zuvor überall hin gefolgt wäre.

Fazit:

Die interessante Geschichte von Präsident Snow, die einige kleine Schwächen aufweist. 4/5 Sterne.


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